Montag, 17. Oktober 2011

Our House - in the middle of the street.

Hiermit teste ich die Überschrift (und Fettdruck)
Ja. Klappt soweit. Ich beginne mit einem weiteren (nerdigen) Zitat;


"Computerlogbuch der Enterprise
Sternzeit 1313,1
Captain German-TA
 
Wir haben Kurs auf Vermont genommen. Das Land ist nicht besiedelt, etwas kleiner als Deutschland, reich an Kristallen, Mineralien und Vegetation. Kelso wird versuchen unsere Sol-Triebwerke zu überholen und ich muss dort einen Mann absetzen, den ich seit 10 Jahren kenne und der mein Freund ist." (Star Trek TOS - Raumschiff Enterprise: Spitze des Eisbergs)
 

Ja, Vermont ist wirklich nicht großartig besiedelt, wenn nicht sogar so ländlich, dass meine Heimat (die Südpfalz) beinahe voll erscheint. Zudem soll es hier sehr kalt werden, bis zu -35°C, und 6 Monate lang Schnee haben. Der Vorteil: ich kann hier hoffentlich lang Ski fahren. 
Aber erstmal ein paar Bilder zur Umgebung, damit ihr euch ein Bild der Lage machen könnt.
 
  Dieses wunderschön zugeparkte Haus ist das Deutschhaus und die beiden Fenster im 2. Stock rechts gehören zu meinem Zimmer. Das Haus ist recht groß, und bald gibt es noch ein paar Bilder von der Inneneinrichtung (für alle diejenigen die nicht Zeuge meiner virtuellen Webcam-Rundgang-Tour werden durften). Das Haus liegt direkt neben einem Cafe und einer Bäckerei, ist zudem recht nahe am "Stadtzentrum", d.h. man ist innerhalb von 5-10 Minuten zu Fuß überall. Middlebury als Stadt hat stolze 7000 Einwohner (inklusive der 3000 Studenten auf dem Campus!). Das ist mal ein Wort, oder Jockgrim?? Das Deutschhaus soll angeblich im Winter schön warm halten, weil es aus richtigen Backsteinen gebaut ist... im Gegensatz zu den anderen, eher jämmerlichen Sprachenhäusern der anderen Sprachen. Also: "Hurray for Germany"!

Das ist ein typisches Säulengebäude wie man es überall in der Antike in Amerika findet.
Das ist ein typisches Wohngebäude hier. Ich glaube als ich ein kleiner Junge war ging da bei Mario Kart 64 noch eine Rennstrecke durch ;) 


Hier sind wir bereits auf dem Campus der quasi überall eher einem Park gleicht. Das ist das wirklich schöne hier: überall Grünfläche und Bäume, alle Gebäude haben riesige Fenster und gemütliche Couches und Sessel an denselben in denen man gleichzeitig lernen und die Landschaft genießen kann. Manchmal kann dieses grüne und braune Zeugs namens Natur ja doch recht schön sein.
Unsere Campuskirche. (Nunja, sie steht eher auf dem Campus und wird von allen Middleburgianern benutzt... Vermont ist übrigens katholisch... da fühl ich mich natürlich super daheim ;) )
Hier ist definitiv nicht der Haussegen schief.
Das ist ein typischeres Uni-Gebäude. In diesem kleinen Halbkreis habe ich Dienstagsabends immer meine Shakespeare Movie/Theater Screenings. 
Nochmal ein Stück Campus. Für alle Mainzer: der Campus ist ungefähr so groß wie unserer geht aber konstant bergauf (bzw. bergab). In diesem einen Fall waren wir bei uns also irgendwie klüger.
Das ist unsere Bibliothek. Sie ist nicht nur beeindruckend groß (deshalb auch meine x-tra large Auswahl bei der Bildergröße), sondern auch ein unglaublich angenehmes Gebäude. Für alle die mich besuchen werden: ich muss euch die Sessel dort zeigen... wer da einmal drin sitzt steht nie wieder auf. Soetwas bequemes habe ich echt selten erlebt. Es gibt schon jetzt nix tolleres als in ihnen zu sitzen und sich in einem Buch zu vertiefen. Die Bib hat zudem eine riesige Auswahl an Filmen, die nicht wirklich vergleichbar mit unseren Videotheken ist, schlichtweg weil unsere Videotheken ja eher geringfügige Auswahl haben. 
Nochmal der Campus mit Blick auf "Mead Chapel", unsere Campuskapelle (wo immer Aufführungen etc. stattfinden). Ihre Glocken sind ziemlich variable... so kann es schonmal vorkommen, dass sie plötzlich den Harry Potter Theme spielen, weil gerade Quiddich-Spiele sind. (Das ist kein Witz!)
Und nochmal aus der Nähe
Old Chapel: ehemalige Kapelle und jetzt Sitz der Leitung. Man munkelt, dass der Präsident des Colleges dort oben an den Fenstern steht und mit verschränkten Armen und mächtigem Blick auf uns alle hinab sieht... :)
Überall auf dem Campus stehen diese Stühle herum. Und auch wenn diese händeartigen Sitzgelegenheiten seltsam aussehen sind sie ebenfalls erstaunlich bequem. Da man sie überall hinstellen kann, sieht man im Herbst oft Studenten in Gruppen zusammensitzen. Ist immer ein recht lustiges Bild. Im Hintergrund seht ihr das höchste Gebäude von Vermont... das ist ganze 4 Stockwerke hoch (d.h. selbst Mainz hat Gebäude die mindestens doppel so hoch sind...). Wie gesagt: Vermont ist beeindruckend darin keine Superlative zu haben!

Da ist es nochmal. Das gigantischste Gebäude Vermonts... Und davor sieht man eins der vielen beliebigen Kunstwerke die hier überall auf dem Campus verteilt sind.
Dieses Gebäude nennt sich "le chateau" und ist ein Studentendorm und gleichzeitg auch Sitz der französischen Fakultät. Zudem habe ich hier im Keller meine Theaterproben. Die Wiese davor nennt sich "the beach" (oder Batell Beach), weil sich hier (auch ganz ohne Wasser) die Studenten an sonnigen Tagen (mit mehr als -5°C) zum Sonnen treffen. Achja und im Hintergrund: die Berge. Seht ihr ja aber selbst.
Dieses Gebäude ist das "Center for Arts" und ist leider nicht so gut getroffen. Es ist das vielleicht faszinierenste Gebäude auf dem Campus. Man erkennt das außen schon ein wenig an den extravaganten kleinen Dachfensterchen, aber das wirklich wunderbare ist die Innenarchtiketur die ein wenig an ein Escher-Gemälde erinnert. Meine Kamera kann das Ganze leider nicht aufnehmen, deshalb mein Aufruf: kommt mich besuchen und schaut es euch selbst an. Als ich das erste mal da drin war habe ich mich schon ein wenig wie Alice im Wunderland gefühlt und dieses Gefühl ist glaube ich durchaus beabsichtigt von diesen subversiv-subtilen Künstlerspacken... ;D

Ein weiteres Kunstwerk ("the hives") dirkt vor dem CfA. Im Hintergrund sieht man ganz klein (links) das Fitnesscenter.

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Soviel zu den Umgebungsbildern hier. Bald werde ich noch welche von Middlebury (Stadt) reinstellen, aber nun wisst ihr schonmal wie es hier auf dem Campus so aussieht. 

Ich möchte das hier übrigens ein wenig didaktisch-interaktiv gestalten, das heißt ich hätte gerne, dass ihr Kommentare hinterlässt in denen ihr mir Fragen stellt, mich belehrt, euch sonst wie auslässt oder etwas anderes derartiges macht. Sollten euch Dinge interessieren, über die ich schreiben soll, oder Details über Themen über die ich bereits schreibe, dann lasst mich das wissen.
Ein Raumschiff braucht schließlich auch mehr als einen Captain und auch Robinson hatte so einige Mitbewohner auf seiner Insel. Und nun muss ich meine Unterrichtsstunde für morgen vorbereiten, aber man hört bald von mir, als keine Angst.

So long

Captain James Tiberius Kirkenberger












 

2 Kommentare:

  1. Da der Sascha so gerne Kommentare liest, werd ich ihm die Freude tun und einfach mal anfangen :)
    KLingt alles echt rundumzufrieden, nur zwei Dinge irritieren mich:
    1. Quidditch? Ist Vermont ein kleine Fleckchenm Erde an dem die Schwerkraft versagt? ;) und
    2. (ichpass mich mal den Listenfans an) Warum wirst du da gezwungen Kuchen zu backen? BEkomm ich dann zum nächsten Geburtsag einen Richtigen Kuchen von dir? Und was ist mit Menschen aus anderen Nationen wie etwa JApan? Müssen die extra jedes Mal Sushi vorbereiten?

    Viele Grüße aus Berlin

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  2. oh den Kuchen will ich auch...bitte direkt nach Colchester liefern lasse!!!! Aber ich glaube, das Wort HOCHschule hat tatsächlich seine Berechtigung....ich darf auch jeden Morgen ( sofern ich denn an die Uni gehe)bergauf...großes Kino...aber schön hast du's da!!!! ach und schöne grüße gibts auch noch...

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